Kraft-Wärme-Kopplung

Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG plant eines der weltweit modernsten Kohleheizkraftwerke – eine Anlage, die eine sehr effiziente Ausnutzung des Energieträgers Steinkohle ermöglicht: Neben elektrischer Energie sollen in dem Heizkraftwerk durch umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bis zu 300 Megawatt Fernwärme produziert werden.

Beim Kraftwerksprozess wird Steinkohle verbrannt. Die dabei freigesetzte Wärme erhitzt Wasser, das daraufhin verdampft. Der heiße Dampf treibt eine Turbine an. Im Generator wird die Rotationsenergie der Turbinenwelle in elektrische Energie, also in Strom, umgewandelt. Außerdem erhitzt ein Teil des Dampfes über einen Wärmetauscher Wasser, das über ein Rohrleitungsnetz zu den Verbrauchern gelangt und dort Wärme abgibt. Diese gleichzeitige Erzeugung von Heizwärme und elektrischer Energie, die Kraft-Wärme-Kopplung, erhöht den Brennstoffnutzungsgrad des Heizkraftwerkes auf über 60 Prozent.

Mit Fernwärme zur Raumheizung und Warmwasserbereitung werden nicht nur der Mainzer Dom, die Rasenheizung von Mainz 05 oder die Universität einschließlich der Universitätsklinik Mainz versorgt, sondern auch eine Vielzahl von Wohn- und Bürogebäuden, Kirchen, Museen, Hotels, das Mainzer Rathaus und die Mehrheit der Landesministerien.

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