
Erneuerbare Energien sollen bis zum Jahr 2020 mind. 20 Prozent des Strombedarfs abdecken. Zu klären bleibt, welche Energiequellen den verbleibenden Anteil von ca. 80 Prozent übernehmen können. Viele Gründe sprechen hierbei für Steinkohle: Steinkohle ist im Gegensatz zu Erdgas weltweit und langfristig in großen Mengen vorhanden. Daher ist der Weltkohlemarkt deutlich weniger risikobehaftet als der internationale Gasmarkt, der nur auf wenige Quellen zurückgreift, und Steinkohle weist die stabilste Preisentwicklung gegenüber allen anderen fossilen Energieträgern über die letzten Jahrzehnte auf. Zudem ist der Transport nicht „leitungsgebunden”. Die Versorgung ist somit gewährleistet, ohne die Gefahr, in die Abhängigkeit von wenigen Lieferanten aus politisch instabilen Regionen zu geraten.
Die einzige Alternative zu fossilen Energieträgern neben den erneuerbaren Energien ist zurzeit die Kernenergie. Unabhängig von politischen Grundsatzentscheidungen sind auch bei diesem Energieträger die Vorräte des Brennstoffs begrenzt. Das Problem der Endlagerung ist nach wie vor ungelöst. Zudem muss das „Restrisiko” bedacht werden.
Die Steinkohlevorräte verteilen sich über die Welt. Zudem garantieren sie – neben der Braunkohle – die zeitlich größte Reichweite. Die daraus resultierende Versorgungssicherheit und Preisstabilität sprechen für Steinkohle als mittelfristig unverzichtbaren Bestandteil im Energiemix.