Anlagenkonzept

Beim Kraftwerksprozess wird Steinkohle gemahlen und dann verbrannt. Die dabei freigesetzte Wärme erhitzt Wasser, das daraufhin verdampft, der Dampf treibt die Turbine an. Im angekoppelten Generator wird die mechanische Energie der Turbinenwelle in elektrische Energie, also Strom, umgewandelt. Ein Teil des heißen Dampfes wird dabei zusätzlich genutzt, um Wasser zu erwärmen, das in das Fernwärmenetz eingespeist wird. Der in der Turbine verbleibende Dampf schlägt sich im Kondensator nieder. Das für dessen Betrieb benötigte Kühlwasser wird aus dem nahe gelegenen Rhein gewonnen.

Siehe dazu die Seiten Kraft-Wärme-Kopplung und Frischwasserkühlung.

Die Entscheidung für diesen Kraftwerkstyp basiert auf umfassenden Berechnungen der Wirtschaftlichkeit, die von mehreren unabhängigen Wirtschaftsprüfungsunternehmen bestätigt wurden. Die Wertschöpfung verbleibt größtenteils in der Region. Es entstehen u. a. zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen für die kommunalen Haushalte sowie positive Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt. Während der Bauphase werden in Spitzenzeiten mehr als 1.000 Handwerker, Techniker und andere Fachleute am Bau des neuen Kohleheizkraftwerkes (KHKW) arbeiten. Der Betrieb des KHKW schafft unmittelbar mehr als 100 neue, dauerhafte Arbeitsplätze und sichert die bestehenden 350 Arbeitsplätze am Standort.

  • Funktion Kraftwerk
    Wie funktioniert ein Kraftwerk?
  • Funktion Kraftwerk
    Kraft-Wärme-Kopplung